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laufend aktualisierte infos
29.04.2006
Grenzen überwinden, das zweite Antirassistische Wochenende findet am 7. und 8. Juli 2006 statt.
Es werden wieder Vorträge gehalten, Filme gezeigt. Es wird einen Flohmarktgeben, ein Kinderfest und Konzerte.
Kontaktadresse: antirafestival.burgdorf (at) immerda.ch
Weitere Infos werden hier folgen.
12.07.2005
Jetzt Fotos vom Festival online! Übersicht:
Open-Air Kino vor dem El Beledia
Samstag Nachmittag im Gotthelf-Pärkli
Kinderfest
Leute
Radio Multico am Abend in der Sägegass
Pouffy Poup, ebenfalls in der Sägegass
Chaoze One
The Quaint
Party!
30.6.2005
Mediencommuniqué:
Liebe Medienschaffende, liebe Behörden, liebe Bevölkerung Vor einigen
Monaten haben wir uns entschlossen, in Burgdorf ein antirassistisches
Wochenende durchzuführen. Verschiedene Gründe haben dazu geführt, unter
anderem der Umstand, dass Burgdorf nach wie vor ein Tummelplatz für ältere
und jüngere Neonazis ist, und sich gerade in letzter Zeit sowohl verbale wie
auch tätliche Angriffe auf Andersdenkende beängstigend vermehren. Von
politischer Seite her wird kaum Stellung dazu bezogen, sondern mit Vorliebe
auf die Aktion Courage verwiesen, womit das Thema vom Tisch ist. Die
Behörden und Medien verstehen es gut, jegliche Angriffe von Rechtsextremen
als Geplänkel zwischen Links- und Rechtsgerichteten Gruppen darzustellen.
Genau diesen Entwicklungen möchten wir entgegenwirken und die Bevölkerung
für das tatsächliche Gefährdungspotential der rechtsextremen Szene
sensibilisieren.
Der jüngste Angriff an der Solätte (27. Juni 2005) und die Folgereaktionen
zeigen deutlich, dass wir mit unserer Einschätzung der Lage richtig liegen
und es unbedingt nötig ist, sowohl Bevölkerung als auch Politiker und Medien
zu einer klaren Stellungnahme und einer objektiven Haltung aufzufordern. Am
hellichten Tag greifen Rechtsextreme mitten in einem gut besetzten
Restaurant einige der anwesenden Gäste an. Trotzdem wird in einigen Medien
wiederum von ",Prügeleien zwischen Rechts- und Linksextremen" geschrieben,
obwohl an die 30 Leute bestätigen können, dass es sich ganz klar um einen
einseitigen Angriff von Rechtsextremen gehandelt hat. Dasselbe Muster zeigte
sich auch nach dem organisierten Angriff an der Solätte 2000, auch dort
wurde erst nach unzähligen Leserbriefen und Telefonaten eingeräumt, dass es
sich klar um einen Angriff von Rechtsextremen gehandelt hat, und nicht um
eine beidseitige Schlägerei. Doch mittlerweile scheint auch das nicht mehr
zu interessieren, der Wirbel ist vergessen und der Vorfall darf wieder
ungeniert als Schlägerei zwischen zwei verfeindeten Gruppen abgetan werden.
In einer Regionalzeitung findet sich die Bemerkung, dass zwölf Personen nach
der Solätte 2000 zu einer Busse verurteilt wurden. Dass aber ALLE 12
Verurteilten aus der Rechtsextremen Szene stammen wird geflissentlich
verschwiegen. Wir finden es schade und gefährlich, wenn mit solchen
Verhaltensweisen rechtsextreme Positionen und Tätlichkeiten verharmlost oder
gar in Schutz genommen werden.
Genau aus diesem Grund ist es umso wichtiger, das antirassistische
Wochenende vom 1.+2. Juli durchzuführen. Niemand wünscht sich an diesem
Wochenende eine Konfrontation mit Neonazis, dass es nicht soweit kommen wird
ist nicht zuletzt auch die Verantwortung der Medien, welche mit ihren
Berichten zum Vorfall an der Solätte eine Konfrontation geradezu herauf
beschwören.
Wir lassen uns aber weder durch Neonazis noch durch einseitige, aufhetzende
Medienberichte einschüchtern und werden das Wochenende wie geplant
durchführen. Unser Ziel ist es, ein friedliches, fröhliches Fest mit
vielseitigem Programm durchzuführen und möglichst viele Leute ansprechen und
sensibilisieren zu können. Wir sind zuversichtlich, dieses Wochenende gut
über die Bühne bringen zu können und überzeugt, dass solche Veranstaltungen
nötiger sind denn je!
Organisationskollektiv "Die Trägheit durchbrechen!"
22.6.2005
Die Band Pouffy-Poup spielt nun definitiv auch am Festival!
18.6.2005
Leider hat uns die Band Troïka kurzfristig abgesagt!
17.6.2005
Die Feuerzeuge mit Aufdruck vom Festival sind ab sofort erhältlich! Bei Interesse bitte melden unter durchbrechen@cyc.ch (Stückpreis 3 SFr.).
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